Archive for ‘Deutschland’

16 Juli, 2015

Sommer am See

Renate Keppler war für HAPPY FAMiLY Animation ein einhalb Monate lang als Kids- und Youngsters-Animateurin auf einem Campingplatz an einem See im Münsterland tätig. Im Folgenden schildert sie ihre Erfahrungen und Eindrücke.

Die Zusammenarbeit mit der Campingplatzdirektion lief gut. Meistens war man mit meinem Programm sehr zufrieden. Manchmal wurde bei bestimmten Programmpunkten nachgefragt, was ich genau vorhatte. Die Materialien, die ich benötigte, wurden für mich eingekauft. Habe ich bestimmte Materialien selbst eingekauft, so habe ich das ausgegebene Geld sofort zurück bekommen. Auch die anderen Mitarbeiter waren sehr nett und standen für ein kleines Pläuschchen immer gerne zur Verfügung. Bei Problemen konnte ich mich immer an sie wenden.

Angereist bin ich mit dem Zug und hatte daher kein Auto zur Verfügung, was aber kein Problem war. Die Mitarbeiter haben mich ab und zu zum Einkaufen gefahren, und manchmal bin ich auch mit dem Fahrrad in die Stadt gefahren.

Da das Wetter super war, habe ich die meiste Zeit mit den Kindern Outdoor-Aktivitäten durchgeführt. Wir haben unter anderem Sandburgen am See gebaut, eine Schnitzeljagd veranstaltet, Stockbrot am Lagerfeuer gegrillt, Rallyes und Olympiaden durchgeführt und ein Sommerfest gefeiert. Nur selten mussten wir wetterbedingt auf das Kinderzelt ausweichen. Dort haben wir Spiele gespielt, Postkarten gemalt, einfache Gerichte gekocht und Tiermasken gebastelt. Das Kinderzelt war schön groß, was mir die Arbeit sehr angenehm machte.

Die Zeit auf dem Campingplatz am See war eine schöne Zeit für mich und die Arbeit hat mir sehr viel Spaß gemacht. Es war schön, so viele Freiräume bei der Arbeit zu haben und eigenverantwortlich ein Programm erstellen und durchführen zu können. Die Campinganlage ist sehr kindergerecht, was die Arbeit dort sehr erleichterte. Viele der Kinder sind mir ans Herz gewachsen. Es war eine schöne Möglichkeit, mal einen etwas anderen Sommer zu verbringen.

6 Juli, 2015

Als Kids-Animateur auf einem Campingplatz in Norddeutschland

Erfahrungsbericht von Jasmin Hinze (Studentin Grundschullehramt).

Ich habe auf dem Campingplatz meine zweite Heimat gefunden. Der Wohnwagen, der mir zur Verfügung gestellt wurde, war sehr geräumig und in einem sehr guten Zustand. Der gesamte Campingplatz ist der schönste, den ich je gesehen habe. Die Sanitäranlagen sind neu und sehr gepflegt. Der Wohnwagen steht optimal und sehr ruhig. Dadurch, dass auf dem Campingplatz Bäume und Hecken stehen, guckt man seinem Nachbarn nicht ständig auf den Tisch, was ich als sehr angenehm empfand.

Der Campingplatz ist ideal für Kinder. Die meiste Zeit waren wir auf dem Campingplatz unterwegs. Auf dem Beachvolleyballfeld haben wir oft Ball gespielt oder wir haben Minigolf gespielt. Die Schnitzeljagden fanden aus Sicherheitsgründen ebenfalls auf dem Campingplatzgelände statt. Wegen seiner Waldstreifen war der Campingplatz aber ideal dafür. An heißen Tagen durften wir eine Wasserschlacht veranstalten, die immer sehr gut bei den Kindern ankam. Zweimal die Woche stand das beliebte Stockbrotbacken auf dem Programm, wobei mir immer jemand von dem Campingplatz zur Seite stand.
Auch drinnen konnte man die Kinder gut beschäftigen. Im Aufenthaltsraum gibt es viele Möglichkeiten. Neben etlichen Brettspielen und Puzzlen, stehen den Kindern viele Bücher zur Verfügung. Während des Kinderprogramms haben wir die vorhandenen Mal- und Bastelutensilien voll ausgenutzt. Am meisten hat den Kindern das Gipsfiguren-Bemalen Spaß gemacht. Außerdem wurde einmal die Woche ein schöner Kinderfilm gezeigt.

Die Zusammenarbeit mit der Campingplatzleitung war sehr angenehm. Sie waren jederzeit ansprechbar und sehr hilfsbereit. Da dort ein familiäres Klima herrscht, fällt die Arbeit sehr leicht und ich wurde schnell in ihre Mitte aufgenommen. Mir hat es auf dem Campingplatz an nichts gefehlt. Selbst Freundschaften konnte ich dort schließen, da die Kinder sehr lieb sind. Die Zeit war einfach klasse! Vielen Dank noch einmal an das Team von HAPPY FAMiLY Animation. Ich freue mich schon auf den nächsten Einsatz.

4 Juli, 2015

Indianertage in Bayern – ein Erfahrungsbericht

Marie Zdechlikiewitz war im Juli und August 2006 für HAPPY FAMiLY Animation in einem Familienhotel in Bayern als Kids-Animateurin tätig. In dem folgenden Beitrag berichtet sie von ihren Erlebnissen und Erfahrungen.

Mir hat das Hotel sehr gut gefallen und ich fühlte mich während der acht Wochen sehr wohl. Es ist ein sehr kinderfreundliches Hotel, die Besitzer und Mitarbeiter waren sehr freundlich, und ich habe mich mit ihnen sehr gut verstanden. So war ich zusammen mit einer anderen Mitarbeiterin an meinem freien Tag in Passau und wir waren in der Disco. Sehr gut habe ich mich auch mit der Pferdebetreuerin verstanden und so war ich auch mal reiten an meinen freien Tagen.

Mir hat die Arbeit mit den Kindern sehr viel Spaß gemacht, nur war es nicht immer einfach, alle Kinder von 2 bis 14 Jahren zusammen zu beschäftigen. Den Kindern und Eltern scheint mein Programm aber auch gefallen zu haben, denn ich habe viele Geschenke, Bildchen und auch Trinkgeld bekommen. Manche Eltern haben sich sogar leicht beklagt, dass die Kinder lieber zum Kinderprogramm wollten, als mit den Eltern einen Ausflug zu machen! Es wollten aber auch jeden Fall viele Familien wiederkommen.

Ich konnte mein Programm nach meinen Vorstellungen gestalten und habe alles bekommen, was ich brauchte. Auch bekam ich Unterstützung z.B. bei der Vorbereitung des Lagerfeuers, beim Schminken der Kinder oder bei der Schnitzeljagd, wenn zu viele Kinder dabei waren und ich in zwei Gruppen eingeteilt habe.

Mit den Kindern habe ich mich sowohl in dem Hotel als auch außerhalb beschäftigt. Im Hotel haben wir eine Rallye veranstaltet, was auch sehr gut funktionierte, da das Hotel sehr groß und verwinkelt war. Weiterhin habe ich Märchenstunden organisiert und Bastel- und Spieleabend gemeinsam mit den Kindern durchgeführt. Da das Hotel ein Schwimmbad hatte, konnte ich mit den Kindern auch Pool-Spiele machen.

Auch außerhalb des Hotels habe ich sehr viel mit den Kindern unternommen – von Schnitzeljagd und Schatzsuche über Wanderungen mit Picknick bis hin zu Traktor- und Kutschfahrten, bei deren Durchführung mich die Hotelmitarbeiter tatkräftig unterstützten. Ganz besonders beliebt war aber bei den Kindern der Indianertag. Da die meisten Familien nur eine Woche da waren, waren bei jedem Indianertag andere Kinder da und somit lief der Tag auch jedes Mal anders ab. Morgens haben wir im Wald Spiele wie Bäumchen-wechsle-dich und Tannzapfenweitwerfen gespielt und Naturmaterialien gesammelt. Nachmittags gab es dann einen Basteltreff für Indianer: Schmuck, Rasseln und Trommeln wurden gebastelt, Indianertänze und –liedern geübt, der Häuptling und seine Zeremonienmeister wurden gewählt. Abends legten dann alle Indianerkinder Kriegsbemalung an, wir entzündeten ein Lagerfeuer, es gab eine Namenszeremonie, und wir haben gegrillt. Da Stockbrot und Würstchen den Kindern zu lange gedauert hat, waren Marshmallows eine unkomplizierte und sehr süße Alternative…

Das Landhaus liegt mitten im Grünen, und der nächste Ort mit drei Geschäften ist in einer halben Stunde Fußmarsch zu erreichen. Ich hatte leider kein Auto und bin deswegen nicht soviel rumgekommen. An zwei freien Samstagen haben mir aber die Besitzer der Ferienwohnung, in der ich wohnte, ihr Auto – sogar ein Cabrio – geliehen!