Wer oder was ist „ELENA“?

Seit dem 1. Januar 2010 sind alle Arbeitgeber verpflichtet, die Entgeltdaten ihrer Beschäftigten an die „Zentrale Speicherstelle“ zu übermitteln. Bei dieser handelt es sich um eine neue Behörde, deren Aufgabe es ist, anderen Behörden Daten zur Verfügung zu stellen- dies ermöglicht in Zukunft z.B. eine schnellere Bearbeitungvon Anträgen auf Sozialleistungen. So können seit dem 1. Januar 2010 berechtigte Stellen wie die Agenturen für Arbeit, sowie Wohn- und Elterngeldstellen Daten bei der „Zentralen Speicherstelle“ abrufen. Sorgen machen, dass die Daten an unbefugte Dritte gelangen könnten, muss man sich nicht.
ELENA ist die Abkürzung für „elektronischer Entgeldnachweis“ und soll in Zukunft über jede beliebige, nach einheitlichem Standard funktionierende Signaturkarte mit Chip (EC-/Maestro-Card, eGK, ePA etc.) ablaufen. Ab 2012 sollen dann verpflichtend die Bescheinigungsabrufe starten.
Natürlich gibt es wie so oft, Pro- und Contra-Meinungen. Für die Verantwortlichen ist es „ein Meilenstein zum Abbau bestehender Bürokratie und deren Kosten“, für verschiedene Datenschützer ist „die millionenfache Sammlung von Arbeitnehmerdaten bei der Zentralen Speicherstelle eine unzulässige Datenspeicherung auf Vorrat, da nicht abzusehen sei, ob die Daten überhaupt jemals benötigt werden.“
Da die Lohnabrechnungen bei HAPPY FAMILY über ein Steuerbüro laufen, schließen wir uns natürlich automatisch diesem Verfahren an. Weitere Informationen zu diesem Thema hier

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