Archive for Juli, 2015

30 Juli, 2015

Eine Saison am Gardasee

Stephanie von der Ropp war von Mitte April bis Ende September 2007 für HAPPY FAMiLY Animation als Kids-Animateurin in einem Hotel am Gardasee in Italien tätig. Hier berichtet die gelernte Erzieherin von ihren Eindrücken.

Ich habe in dem Hotel den Mini-Club geführt und hatte dort Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren in meiner Obhut. Die meisten Kinder waren Deutsche, ich hatte aber auch Kinder aus Holland, Belgien, Frankreich, Irland, England und Schottland. Die Kinder zeigten sehr viel Freude an meinen Angeboten und auch von den Eltern bekam ich sehr viel positives Feedback.

Ich habe mit den Kindern viel getanzt, gemalt und gebastelt, was bei den Kindern großen Zuspruch fand. Besonders beliebt waren bei den Kindern die Tanzvorführungen, die wir zusammen Donnerstags und Freitags einstudiert und Freitagabends dann den Eltern vorgeführt haben. Die abendliche Mini-Disco war ebenfalls sehr beliebt bei den Kindern. Dazu hatte ich mir zu allen Songs auf den CDs selbst Choreographien ausgedacht und diese an die Kinder weitergegeben. Neben dem Mini-Clubraum, indem sich Mal- und Spieltische mit verschiedenen Spielen, Kuscheltiere, eine Spielküche, eine Spielwerkbank, eine Playstation und eine Disco-Anlage befinden, gibt es hier ein großes Bällebad, ein Trampolin sowie zwei Spielplätze mit Rutschen, Klettermöglichkeiten und Schaukeln. Für meine Mal- und Bastelangebote musste ich mir bei Bedarf das Papier an der Rezeption holen.

Die Kinder, die regelmäßig am Mini-Club teilgenommen haben, haben Freitagabends von mir eine Urkunde als Erinnerung bekommen. Darüber haben sie sich immer sehr gefreut und waren stolz darauf. Medaillen habe ich nur an die Kinder verteilt, die während ihrer Zeit hier Geburtstag hatten. Turniere habe ich keine durchgeführt, da ich die ganze Saison über alleine und der Altersunterschied der Kinder zu groß war.

Die Mini-Disco war bei den Kindern immer äußerst beliebt. Sie hatten großen Spaß daran, zu den Liedern zu tanzen, und das ein oder andere Lied war manchen Kindern schon bekannt.

Für mich waren diese drei Monate hier eine superschöne Erfahrung. Ich wurde von Anfang an total lieb aufgenommen und konnte immer auf meinen Ansprechpartner, den Direktor des Hotels, zählen. Unter allen Mitarbeitern herrschte eine familiäre, freundschaftliche Atmosphäre. Die Zeit hier mit den Kids hat mir sehr viel Freude bereitet, und das Lachen der Kinder war für mich das Schönste. Das Einzigste, was ich zur Verbesserung hier sagen kann, ist, dass während der Hauptsaison hier besser zwei Betreuer für die Kinder wären. Denn alleine mit manchmal über dreißig Kindern, das ist zeitweise ganz schön anstrengend.

Ich habe dieses Hotel und vor allem die Mitarbeiter hier sehr lieb gewonnen und werde sie sehr vermissen.

30 Juli, 2015

Ferienjobs, Schülerjobs, Studentenjobs – Allgemeine Information

Ein Ferienjob bietet Schülern und Studenten die ideale Möglichkeit, erste Erfahrungen für das spätere Berufsleben zu sammeln und zum ersten Mal eigenes Geld zu verdienen. Auch im Tourismus und hier speziell in der Animation, übernimmt man Verantwortung für eine Aufgabe. Aufgeklärt wird hier nicht nur über die wichtigsten rechtlichen Fragen, sondern es gibt auch hilfreiche Tipps zur Jobsuche und Bewerbung…

Wie alt muss man sein, um arbeiten zu dürfen?

Um Kinder und Jugendliche in Deutschland vor gesundheitlichen Schäden zu bewahren, ist generell die Beschäftigung unter 15 Jahren verboten.

Für Schüler ab 13 Jahren gilt die Ausnahme, mit Einwilligung der Eltern höchstens zwei Stunden am Tag in bestimmten Bereichen unter altersgerechten Bedingungen zu arbeiten. Darunter fallen einfache Tätigkeiten wie Zeitungen/Werbung verteilen (ohne schweres Tragen), Erteilung von Nachhilfeunterricht, Hilfe bei Gartenarbeiten, Babysitten, Betreuung von Tieren und Pflanzen oder Reinigungsarbeiten. Ab 16 Jahren darf man laut Gesetz höchstens acht Stunden am Tag arbeiten, wobei die Arbeitszeit zwischen sechs und 20 Uhr liegen muss. Ausnahmen sind hier nur im Bereich der Gastronomie gestattet. Ab 18 gelten die normalen Regelungen für Erwachsene.

Es sollte aber immer die Schulausbildung im Vordergrund stehen, besonders wenn man auch außerhalb der Ferien arbeitet. Niemandem ist geholfen, wenn die schulischen Leistungen nachlassen und man sich die Zukunft dadurch verbaut.

Wie finde ich einen Ferienjob?

Die erste Anlaufstelle bei der Jobsuche sollte ein Gespräch mit den Eltern über die gedachten Tätigkeiten sein. Leider finden sich in Zeitungen kaum seriöse Jobangebote für Schüler und Studenten. Hier ist besondere Vorsicht geboten, da sich gerade bei Nebenjobangeboten in Zeitungen oder auch im Internet viele „schwarze Schafe“ breit machen. Gerade Anzeigen in denen es heißt „schnell und ohne hohen Aufwand von zu Hause Geld verdienen“ sollten nicht beachtet werden. Oft werben dubiose Firmen mit Tätigkeiten wie „Kugelschreiber zusammenbauen“ oder „Wundertüten füllen“, die sich auf den ersten Blick nicht schlecht anhören. Am Ende soll man selbst Bearbeitungs- oder Vermittlungsgebühren zahlen und verdient selber keinen einzigen Cent. Zudem werden Kugelschreiber in der heutigen Zeit wohl kaum per Hand zusammengesetzt.

Heutzutage sucht man über Stellenbörsen oder Jobportale oder ganz gezielt bei Firmen direkt. In der Animation empfiehlt sich hier die Kölner Firma Happy Family Animation, die schon seit 15 Jahren auf dem Markt tätig ist und jedes Jahr 150 Mitarbeiter in der Kinder- und Familienanimation sucht.

Ist man während eines Ferienjobs unfallversichert?

Schüler und Studenten sind bei der Ausübung von Ferienjobs gesetzlich unfallversichert. Der Schutz erstreckt sich auf die Arbeitszeit sowie den Hin- und Rückweg. Ob es sich um einen Minijob auf 400-Euro-Basis oder eine Beschäftigung mit Lohnsteuerkarte handelt, spielt dabei keine Rolle. Dies gilt nicht nur bei einer Anstellung in einem Unternehmen. Auch bei einem Job für einen Privathaushalt (z.B. bei Babysitten, Kochen, Putzen oder Waschen) ist man gesetzlich unfallversichert. Die Kosten dieser Versicherung muss der Arbeitgeber, also der Haushaltsführende, tragen. Man sollte also unbedingt zu Beginn des Arbeitsverhältnisses beim Arbeitgeber nachfragen, denn bei Privatpersonen wird der Versicherungsschutz manchmal vergessen!

Wie viel Euro darf ich verdienen?

Nach oben sind beim Verdienst natürlich gesetzlich keine Grenzen gesetzt. Trotzdem sollte man darauf achten, ob man die Freibeträge für Einkommenssteuer, Kindergeld und Bafög nicht überschreitet.

Bei der Einkommenssteuer liegt die Freigrenze bei 7664 EUR pro Jahr.

Das Kindergeld (derzeit 154,- EUR/Monat) wird bis zu einem Einkommen des Kindes in Höhe von 8.600 EUR pro Jahr gezahlt. Sollte ein Kind im gesamten Kalenderjahr mehr verdient haben, muss das Kindergeld ggf. für dieses Kind zurückgezahlt werden.
Eine Ferienarbeit kann auch Einfluss auf die Höhe des gesetzlichen Unterhalts (bei getrennt lebenden Eltern) haben.

Studenten dürfen nicht mehr als 4.206 EUR/Jahr verdienen, damit ein Anspruch auf Bafög nicht verloren geht.

28 Juli, 2015

Dos + Don’ts für Animateure

Die folgenden Verhaltensrichtlinien sind das A und O für professionelle, dienstleistungsorientierte Animateure.

Dos – Animateure …

… bieten an, die Gäste wählen aus
… unternehmen etwas gemeinsam mit den Gästen
… sind pünktlich mit Aktionsbeginn
… sind an allen Gästen interessiert
… sind frisch, anspornend und motivierend
… verbreiten positive Stimmung
… betrachten die Gäste als ihre eigenen
… bilden nach außen ein Team

Don’ts – Animateure …

… ziehen keine Gäste von Liegestühlen herunter – es macht nur mit, wer will!
… spielen den Gästen keinen Alleinunterhalter vor
… machen nicht schlechte Stimmung gegen Essen, Wetter oder Urlaubsort
… sind nicht müde bei den Veranstaltungen
… machen keine Gäste schlecht
… machen nicht selbst Urlaub, sondern sind im Einsatz für die Gäste

26 Juli, 2015

FAQ – Fragen an und Antworten von HAPPY FAMiLY Animation

1. Welche Vorkenntnisse muss ich haben, um mich bei HAPPY FAMiLY Animation zu bewerben?

Den einen perfekten Lebenslauf für eine Bewerbung als Animateur gibt es nicht. Gewisse Vorerfahrungen sind jedoch sicherlich hilfreich. Eine erzieherische Ausbildung wird sehr gerne gesehen, genauso ein begonnenes Studium mit (sozial-)pädagogischer Ausrichtung. Auch Fremdsprachen können die Einstellungschancen erheblich steigern, so sie auf fließendem Niveau gesprochen werden. Mindestens genauso wichtig sind jedoch die persönlichen Eigenschaften, die der Bewerber mitbringt. Unverzichtbar ist eine positive Ausstrahlung sowie eine verantwortungsbewusste und selbstständige Arbeitsweise. Zudem sollten Bewerber mindestens 20 Jahre alt sein.

2. Wie lange muss ich arbeiten?

Bewerber sollten mindestens sechs Wochen am Stück zur Verfügung stehen. Je nach Einsatzort schwankt dann die tägliche Einsatzzeit für einen Animateur zwischen sechs und maximal acht Stunden. Bei sechs Arbeitstagen wöchentlich haben die Animateure immer einen freien Tag in der Woche.

3. Wo werde ich eingesetzt?

Der Einsatzort wird mit den Bewerbern je nach Profil und Fremdsprachenkenntnissen individuell abgestimmt und schließlich arbeitsvertraglich fest zugesagt. Mögliche Einsatzorte befinden sich in Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich.

4. Wie werde ich auf die Arbeit vorbereitet?

Happy Family-Animateure nehmen an einem Job-Training teil, auf dem sie mit Abläufen und Gegebenheiten der jeweiligen Ferienanlage vertraut gemacht werden. Sie bekommen hilfreiche Tipps für den Umgang mit den Gästen auf den Weg und erhalten eine spezielle Animations-Ausstattung zur Unterstützung des Jobs. Die Teilnahme am Job-Training ist kostenfrei und findet in Berlin und Köln statt.

5. Welche Leistungen kann ich erwarten?

Happy Family-Mitarbeiter werden nur dort tätig, wo und wann sie möchten. Kein Einsatzort wird über ihren Kopf hinweg entschieden. Die Arbeitszeiten sind festgelegt, ein freier Tag pro Woche garantiert. Auch die Reisekosten werden komplett übernommen. Es gilt ein Arbeitsvertrag nach deutschem Arbeitsrecht und mit deutscher Versicherung. Animateure werden mit der Ausrüstung ausgestattet, die sie für die Durchführung ihrer Arbeit benötigen. Die Höhe des Gehalts richtet sich nach Qualifikation, Berufserfahrung und Einsatzort. Gerne werden den Mitarbeitern auch Praktikumsnachweise und Arbeitszeugnisse ausgestellt.

6. Wo kann ich mich bewerben?

Die Bewerbung erfolgt online hier.

24 Juli, 2015

Fit durch das Happy Family-Job-Training

Zum Happy Family-Job-Training nach Berlin oder Köln werden angehende Animateure nach der Unterzeichnung des Arbeitsvertrages eingeladen. Die aktive Teilnahme ist Grundvoraussetzungen für den bevorstehenden Einsatz. Die Animateure werden für ihren Job fit gemacht und erhalten ein intensives Training.

Zu Beginn werden die Teilnehmer des Job-Trainings mit den Grundsätzen der HAPPY FAMiLY Animation vertraut gemacht. Danach wird über alles Wichtige rund um den Einsatz aufgeklärt. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf dem richtigen Umgang mit den Gästen der Ferienanlagen. Es wird besprochen, was die Erwartungen der Gäste und der Ferienanlagen sind, wie die Animateure mit den Ansprechpartnern und den Gästen kommunizieren. Die Teilnehmer bekommen wertvolle Tipps, wie sie sich selbst erfolgreich darstellen und die Gäste motivieren und begeistern können. Zudem werden sie geschult, auch unterschiedlichste Gästegruppen zielgerecht anzusprechen.

Im nächsten Schritt werden einzelne Programmabläufe vorbereitet und Organisatorisches geklärt. Die Animateure erhalten die spezielle Happy Family-Animations-Ausstattung zur Unterstützung des Jobs.

Das Job-Training zeichnet sich durch eine offene Atmosphäre aus, wodurch offene Diskussionen sowie anregende und gezielte Teamarbeit ermöglicht werden. Es wird gemeinsam diskutiert, aber persönliche Informationsbedürfnisse können im Rahmen des Job-Trainings auch in individuellen Gesprächen gestillt werden. Die Teilnahme an dem Training ist selbstverständlich kostenlos.

22 Juli, 2015

Als Family-Animateurin in Österreich

Nicola Ruppick war zwei Monate lang als Family-Animateurin in einem Hotel in Österreich tätig und berichtet hier von ihren Erfahrungen.

Bei der Erstellung des Wochenprogramms musste ich berücksichtigen, dass es im Hotel feste Termine gab, die man übernehmen sollte. Das waren in erster Linie die Abende. Sonntags war Infoabend. Ich habe mich dann immer kurz den Familien, die in erster Linie aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Holland, Italien und Frankreich kamen, vorgestellt, mein Wochenprogramm ausgeteilt, und der Wanderführer des Hotels hat dann eine Diashow gezeigt. Montags gab es eine Fackelwanderung für die ganze Familie. Dienstags habe ich Dart für die Kinder angeboten und Donnerstags war stets Galadinner. Somit musste ich nur für Mittwoch- und Freitagabend ein eigenes Programm vorbereiten. Mittwochs habe ich daher Spiele für alle Hotelgäste angeboten und Freitags Kniffel für die ganze Familie.

Die Tagesaktivitäten konnte ich hingegen ganz alleine planen. Dabei konnte ich sowohl im Hotel als auch außerhalb Aktivitäten durchführen. Drinnen gab es einen Pool, Tischtennisplatten, Kicker-Tische, Spielzimmer, Gesellschaftsspiele und Magnetdart, so dass auch beim schlechten Wetter eigentlich immer was schönes zu tun war. Auch außen auf der Hotelanlage gab es reichlich Möglichkeiten: ein Schwimmbad, Federballausrüstung, ein Garten für Sportspiele und vieles mehr. In der Nähe gab es zudem noch die „Bärlihöhle“, die ein tägliches Kinderprogramm für alle Hotels in der Gegend bot. Für Familienausflüge gab es auch genug schöne Ecken, z.B. Wasserfälle, schöne Täler mit Spielplätzen und einen Streichelzoo.

Ich habe mich die gesamte Zeit über sehr wohl gefühlt. Die Unterkunft im Personalhaus (Zimmer mit Bett, Schrank, Tisch, Fernseher und einem kleinen Bad mit Dusche und WC) und die Verpflegung waren sehr gut, die Kollegen nett, und auch ansonsten kann ich nichts beklagen. Mit den Gästen habe ich mich ohne Ausnahme sehr gut verstanden. Es waren so viele nette Leute dabei, dass mit der Abschied bei der Abreise der Gäste oft richtig schwer gefallen ist.

Auch mit den Kindern, die ich betreut habe, hatte ich sehr viel Glück. Sie waren meistens sehr lieb. Die Atmosphäre im Hotel ist insgesamt sehr familiär und meine Zusammenarbeit mit dem Wanderführer und den Kollegen in der Küche und an der Rezeption hat sehr gut geklappt. Alle waren sehr hilfsbereit. Auch den Ort fand ich sehr schön, obwohl, oder gerade weil er so klein ist. Die nächste Stadt war weit entfernt, so dass man ohne Auto nicht die Möglichkeit hatte, an seinen freien Tagen Shoppen oder ins Kino zu gehen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt man nur sehr schlecht weg. Aber ich habe das für die zwei Monate sehr genossen.

20 Juli, 2015

Tagesablauf eines Kids-Animateurs

Der Tagesablauf eines Kinderanimateurs wird bestimmt von den Bedürfnissen der Kinder. Von einem ihrer Arbeitstage berichtet eine Kids-Animateurin, die auf einem Campingplatz in Niedersachsen tätig war.

09:30 – 11:30

Von halb zehn bis halb zwölf habe ich jeden Tag mit den Kindern in der „Kreativecke“ gearbeitet. Heute haben fünf Kinder teilgenommen. Wir haben gemeinsam aus Papier Fische und Frösche gefaltet- An anderen Vormittagen in der Woche haben wir z.B. Federmäppchen oder T-Shirts bemalt.

11:30 – 12:30

Direkt im Anschluss kamen einige Kinder dazu, so dass wir insgesamt zu acht waren. Für den Abend haben wir Stockbrotteig geknetet. Ich hatte die Kinder vorher darauf hingewiesen, dass sie eine Schüssel mitbringen sollten, was auch klappte. Über Mittag hatte ich dann erst einmal Zeit für mich.

15:00 – 17:00

Für den Nachmittag hatte ich eine Campingplatz-Rallye organisiert, an der sechs Kinder teilnahmen. An anderen Nachmittagen haben wir Sandburgen gebaut, Ballspiele gespielt oder auch ein Minigolf-Turnier ausgetragen. Die zwei folgenden Stunden habe ich dann zu meiner persönlichen Erholung genutzt.

19:00 – 20:00

Abends kümmerte ich mich schließlich um ganze zwölf Kinder, denn das beliebte Stockbrot-Backen stand auf dem Programm. Danach hatte ich Feierabend und konnte den Abend in Ruhe genießen. An einem anderen Abend in der Woche hatte ich hingegen auch eine Abendaktivität organisiert, nämlich eine Nachtwanderung. Da die Kinder aber doch recht früh müde wurden, kam ich dennoch auf meine abendliche Freizeit.

18 Juli, 2015

Tagesablauf eines Sports-Animateurs

Wie sieht der Tagesablauf eines Sports-Animateurs aus? Wer als Sports-Animateur arbeiten möchte, sollte sich nicht vor frühem Aufstehen fürchten, denn in der Regel beginnt der Tag bereits gegen acht Uhr morgens mit einem Frühsportprogramm. Von einem Tag in ihrem Leben berichtet eine Sports-Animateurin in einem Hotel im österreichischen Kärnten.

08:00 – 08:30

Gegen acht Uhr kamen zehn Gäste zum Frühsport. Heute stand eine halbe Stunde Aqua-Fitness auf dem Programm. Andere Frühsportthemen an den übrigen Wochentagen waren Nordic Walking, Pilates und Rückenfit, wobei die Teilnehmerzahlen in der Regel zwischen vier und zehn Gästen schwankten. Nach 30 Minuten verabschiedete man sich zum Frühstück, wodurch ich anderthalb Stunden hatte, um zu Frühstücken und noch einmal die Karte für den Ausflug zu studieren.

10:00 – 15:00

Etwa fünf Stunden dauert normalerweise das Tagesprogramm. Heute habe ich mit einigen Hotelgästen eine Nordic Walking-Tour gemacht. Da es sich um Anfänger handelte, habe ich ihnen zuerst einmal die Technik vermittelt, bevor es dann auf die Wanderwege ging. Nach der Rückkehr hatte ich den Nachmittag für mich.

Das Tagesprogramm beginnt in der Regel um zehn Uhr, richtet sich aber auch nach wichtigen Terminen. Am Vortag zum Beispiel musste es schon um zwanzig nach neun losgehen, da ich eine Schifffahrt auf dem Ossiacher-See geplant hatte, und das Schiff schon früh ablegte.

17:30 – 18:00

Heute Abend habe ich mit einigen Hotelgästen als „bewegenden Tagesabschluss“ Pilates-Training im Lesezimmer durchgeführt. Das Nachmittags- und Abendprogramm dauert in der Regel in eine halbe Stunde und lässt so den Tag sportlich ausklingen. An anderen Tagen in der Woche bin ich abends mit den Gästen auf dem Panorama-Weg auf eine kurze Nordic Walking-Tour gegangen oder habe Aqua-Fitness veranstaltet. Um sechs habe ich mich dann auf den Weg zum Abendessen gemacht und hatte den ganzen Abend für mich.

16 Juli, 2015

Sommer am See

Renate Keppler war für HAPPY FAMiLY Animation ein einhalb Monate lang als Kids- und Youngsters-Animateurin auf einem Campingplatz an einem See im Münsterland tätig. Im Folgenden schildert sie ihre Erfahrungen und Eindrücke.

Die Zusammenarbeit mit der Campingplatzdirektion lief gut. Meistens war man mit meinem Programm sehr zufrieden. Manchmal wurde bei bestimmten Programmpunkten nachgefragt, was ich genau vorhatte. Die Materialien, die ich benötigte, wurden für mich eingekauft. Habe ich bestimmte Materialien selbst eingekauft, so habe ich das ausgegebene Geld sofort zurück bekommen. Auch die anderen Mitarbeiter waren sehr nett und standen für ein kleines Pläuschchen immer gerne zur Verfügung. Bei Problemen konnte ich mich immer an sie wenden.

Angereist bin ich mit dem Zug und hatte daher kein Auto zur Verfügung, was aber kein Problem war. Die Mitarbeiter haben mich ab und zu zum Einkaufen gefahren, und manchmal bin ich auch mit dem Fahrrad in die Stadt gefahren.

Da das Wetter super war, habe ich die meiste Zeit mit den Kindern Outdoor-Aktivitäten durchgeführt. Wir haben unter anderem Sandburgen am See gebaut, eine Schnitzeljagd veranstaltet, Stockbrot am Lagerfeuer gegrillt, Rallyes und Olympiaden durchgeführt und ein Sommerfest gefeiert. Nur selten mussten wir wetterbedingt auf das Kinderzelt ausweichen. Dort haben wir Spiele gespielt, Postkarten gemalt, einfache Gerichte gekocht und Tiermasken gebastelt. Das Kinderzelt war schön groß, was mir die Arbeit sehr angenehm machte.

Die Zeit auf dem Campingplatz am See war eine schöne Zeit für mich und die Arbeit hat mir sehr viel Spaß gemacht. Es war schön, so viele Freiräume bei der Arbeit zu haben und eigenverantwortlich ein Programm erstellen und durchführen zu können. Die Campinganlage ist sehr kindergerecht, was die Arbeit dort sehr erleichterte. Viele der Kinder sind mir ans Herz gewachsen. Es war eine schöne Möglichkeit, mal einen etwas anderen Sommer zu verbringen.

14 Juli, 2015

Animation in Südfrankreich

Barbara Gutmann war im Sommer 2007 für HAPPY FAMiLY Animation als Kids- und Youngsters-Animateurin auf einem Campingplatz in der französischen Provence für zwei Monate tätig. Hier berichtet sie von ihren Erfahrungen.

Die Arbeit als Animateurin hat mir wahnsinnigen Spaß gemacht. Der Campingplatz war ein Ort, an dem man sich wohlfühlen konnte. Die Anlage und der Pool waren sehr gepflegt und auch die Urlauber schienen sich dort sehr wohl zu fühlen. Die Zusammenarbeit mit den anderen Mitarbeitern der Anlage war super, bei Kleinigkeiten waren sie immer sehr hilfsbereit, und ich konnte mich mit ihnen gut unterhalten, so dass schon fast ein freundschaftliches Verhältnis entstanden ist.

Fasziniert hat es mich, mit so vielen Kindern aus unterschiedlichen Ländern gleichzeitig zu arbeiten. Während es am Anfang hauptsächlich holländische Kinder und Franzosen waren, kamen gegen Ende immer mehr deutsche Kinder dazu. Anfangs hat sich meine Kollegin fast ausschließlich um die holländischen Kinder gekümmert und ich mich um die französischen und um die wenigen deutschen.

Der Campingplatz bot viele Möglichkeiten, kindgerechte Aktivitäten durchzuführen. Die Hauptattraktion des Campingplatzes war natürlich der wunderschöne Pool, den wir sehr oft nutzten. Fast täglich haben wir für die Kinder Spiele im Wasser angeboten. Dies hatte mehrere Gründe. Zum einen war es bei den heißen Temperaturen einfach das erfrischendste, am späten Nachmittag ins Wasser zu gehen. Zum anderen hatte wir bei diesen Aktivitäten immer die meisten Kindern und konnten so auch auf uns und unser weiteres Animationsprogramm aufmerksam machen.

Während bei den Kindern alle Sprachen vertreten waren, haben die Jugendlichen, die ich betreut habe, fast ausschließlich französisch gesprochen. Den Großteil meines Programms habe ich alleine gemacht, nur bei den Sportturnieren außerhalb des Campingplatzes habe ich meiner französischen Sportanimationskollegin geholfen. So hatte ich auch das große Glück, ein Boule-Turnier mitzuorganisieren. Ich durfte sogar selber mitspielen! Der größte Unterschied zwischen der Kinder- und Jugendanimation war wohl, dass die Kinder leichter zu motivieren sind und meist von selbst kommen, wohingegen die Jugendlichen gerne erst angesprochen werden. Da lag es eben an mir, als erste mit den Jugendlichen Kontakt aufzunehmen.

Im Großen und Ganzen möchte ich HAPPY FAMiLY Animation danken, dass ich zwei Monate an einem so wunderschönen Ort arbeiten durfte, so viele neue interessante Menschen kennen lernen konnte und ich durch diesen Arbeitsaufenthalt die Möglichkeit hatte, mich in meiner Persönlichkeit weiterzuentwickeln.